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Heliografien

Bei den fotografischen Arbeiten aus dem Werkzyklus »Sunburns - Sonnenbrände« von Claus Stolz handelt es sich um Fotografien im Wortsinn - in diesem Fall um Langzeitbelichtungen, die durch die Sonne selbst geschrieben sind. Es sind nicht die Abbilder (Reflexionen) der Dinge, sondern die direkten Strahlen der Sonne, die ein Werk der Zerstörung bilden.
Klaus Kleinschmidt

Stillleben

»Ohne Worte«



Work in progress

Menschen

Claus Stolz fotografiert Menschenansammlungen in der Öffentlichkeit. Im festen Zeitabstand von einer Sekunde macht er ein Bild und zeichnet hiermit eine prozessuale Veränderung der Gruppen auf, die er beobachtet: leichte Verschiebungen, die wir ständig wahrzunehmen in der Lage wären, es aber nicht können, da wir hierfür kein Rezeptionsorgan besitzen, das diese allmählichen Veränderungen speichern könnte.
Thomas Schirmböck

Bodenstücke

Es sind Bilder, die konstatieren, dass etwas (da) ist. Merkwürdigerweise ergibt sich gerade durch diese Unnahbarkeit und lakonische Präsenz eine herausfordernde Irritation, die noch verstärkt wird durch die unaufgeregte Schönheit der Arbeiten...
Martin Stather

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